Libanesische weine aus dem Libanon weinstore winestore Clos de Cana

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Das Weingut liegt in Ras el Harf, unterhalb von Bhamdoun, ein beliebter Ferienort im Herzen des Libanongebirges, nur 18 Kilometer von Beirut entfernt. Vom Restaurant des Weinguts aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf das schöne Lamartine Tal, benannt nach Alphonse de Lamartine (1790-1869), einem französischen Dichter, Schriftsteller und Staatsmann.

Clos de Cana ist in erster Linie ein ökonomisches und soziales Projekt für die Entwicklung im Distrikt (Caza) Aley, wo sich das Weingut befindet. Sein Besitzer Dr. Fadi Gerges, Zahnarzt von Beruf, hat sich in den späten 1990er Jahren nach Überlegungen mit Freunden dazu entschieden, aufgrund der Qualität des Terroirs in der Gegend und des Exportpotenzials, Wein herzustellen. 2001 wird die Firma registriert und 2002 kam der erste Jahrgang auf den Markt.

Die Grundlage des Engagements des auch politisch tätigen Zahnarztes bildet ein sozialer Plan, der vorsieht, die von den Christen nach dem Krieg verlassenen Dörfer wieder zu besiedeln und das brachliegende Terrain wieder zu bewirtschaften. Gerges hofft, daß er durch seine Initiative die Weinkultur wiederbeleben kann, die aus Ras el Harf verschwunden war. Die Region hat eine lange Tradition bei der Weinerzeugung, die über einhundert Jahre zurückreicht. Aus eigenen Mitteln und einer Finanzierung von der Europäischen Investitionsbank bestellte Gerges über hunderttausend Reben in Frankreich. Er verteilte sie mit der moralischen Unterstützung der maronitischen Kirche an interessierte Bewohner der Region mit Landbesitz, die diese Reben unter Aufsicht von Clos de Cana kultivieren sollen. Die Agraringenieure des Guts achten auf die Qualität und die Einhaltung der Erträge. Nach der Weinlese kauft das Gut die Trauben zum Tagespreis. Schhließlich wurden auf diese Weise 13 Hektar Land von 160 Familien in 32 Dörfern mit Reben bestockt, gelegen zwischen dem Weingut im Libanongebirge und der östlichen Bekaaebene, nahe Baalbek. Pläne sehen vor, die Anbaufläche auf bis zu 200 Hektar auszudehnen.

Das Gut besitzt auch eigene Reben, deren Trauben einen Anteil von 30% bei der Weinerzeugung ausmachen. Weitere 43% kauft Gerges von den Klöstern, die in den Bergen viele terrassierte Lagen besitzen. Die restlichen Trauben (27%) stammen aus dem Sozialprogramm. Das Terroir im Libanongebirge ist anders als in der Ebene, die Weine sind konzentrierter. Die Philosophie des Hauses besteht darin, die Weine nicht zu normieren und die Kräfte der Natur nicht mehr als nötig zu beschränken. Für den Bau des Weinguts und der Ausstattung investierte Gerges rund 3 Mio. US Dollar. Im ersten Jahr sind versuchsweise 40.000 Flaschen abgefüllt worden. Heute hat er eine Million Flaschen auf Lager und verkauft 300.000 Flaschen jährlich. 70% werden exportiert. In letzter Zeit wurde China ein bedeutender Absatzmarkt für Clos de Cana. Die Kellerei soll auch zur Entwicklung der Verkäufe im Libanon beitragen. Um das Interesse und die Aufmerksamheit zu erhöhen, hat Fadi Gerges ein Gasthaus und Restaurant in der Kellerei eingerichtet, das wegen seiner besonderen Atmosphäre gern für private Veranstaltungen wie Hochzeiten genutzt wird. Achtzehn Mitarbeiter gehören zum Stammpersonal des Weinguts.

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